Steuerrad

Wie geht es nun weiter?

Der Transport der PEKING von New York zur Werft an der Stör wurde von der Bremer Reederei Combi-Lift umsichtig und professionell durchgeführt. Im Juli 2017 erreichte sie Huckepack auf der.COMBI DOCK III wieder Europa.

Am 2.August 2017 senkte sich das Dockschiff im Brunsbüttler Elbehafen ab und die PEKING hatte nach 85 Jahren wieder Elbwasser unter dem Kiel. Der Schlepp von Brunsbüttel nach Wewelsfleth glich einem Volksfest. Eine Menschenmenge auf den Deichen und dem Störsperrwerk und diverse, meist historische, Begleitschiffe belebten das Event und die Zuschauer machten Millionen von Fotos und Videos.

Die Werft schätzt die Reparaturdauer auf deutlich über zwei Jahre. Das Schiff soll originalgetreu in den Zustand von 1927 versetzt werden.
2019 oder 2020 soll die PEKING dann – klassisch von einem Schlepper gezogen – wieder in ihren Heimathafen zurückkehren und am endgültigen Liegeplatz, vermutlich eingangs des Hansahafens, festmachen.

Eine vollständige Segelfähigkeit ist natürlich nicht mehr möglich, aber ein Wunsch des Vereins wäre, das Schiff bei Paraden auf der Elbe unter einigen Segeln zu präsentieren, vorbildgetreu wie damals mit Schlepperassistenz.

An Bord soll im Rahmen des künftigen Deutschen Hafenmuseums täglich „Open Ship“ sein. Unter Deck soll sich eine Dauerausstellung mit der Geschichte der PEKING und der Reederei F. Laeisz befassen. Auch die Zeit von 1932 - 1974  als stationäres Schulschiff ARETHUSA in England soll ihren Platz in den Ausstellungsräumen finden. Die ehemaligen ARETHUSA-Boys freuen sich bereits auf die Heimkehr des Schiffes nach Europa.

Sicherlich wird an Bord auch der legendäre Film „Around Cape Horn“ von Irving Johnson gezeigt werden, den er auf der PEKING im Jahr 1929 drehte, der das harte Leben auf einem Großsegler authentisch vor Augen führt und den britischen Sänger Ralph McTell zu einem großartigen Lied inspirierte. (siehe Linkseite)