1911 - 1932  (mit Unterbrechung)  in Fahrt für F. Laeisz

Am 25. Februar 1911 lief die Viermastbark bei der Hamburger Werft Blohm & Voss vom Stapel. Sie war als Frachtschiff für Chilesalpeter zwischen Chile und Europa vorgesehen.

Unter Kapitän J. H. Hinrich Nissen, der schon das Fünfmast-Vollschiff Preussen befehligt hatte, fuhr die Peking ab dem 30. November 1912 dreimal die Route Hamburg–Valparaíso, bis sie im August 1914 in Valparaíso (Chile) aufgrund des Ersten Weltkrieges interniert wurde.

Nach Ende des Krieges folgte die Rückführung von Caleta Coloso (Chile) nach London unter dem Kommando von Kapitän H. Oellrich (6. Oktober–21. Januar 1920). Am 10. Mai 1921 ging das Schiff als Reparation an Italien, das mit der Viermastbark aber nichts anzufangen wusste, sodass es F. Laeisz gelang, das Schiff zum 11. Januar 1923 für relativ günstige 8.500 Pfund zurück zu kaufen.

In den Folgejahren fuhr die Peking die Route Hamburg–Talcahuano. Nach zwei Fahrten unter Kapitän Oellrich (1925) und dann Kapitän Hermann Piening (1926) wurde die Peking wieder zum kombinierten Fracht- und Schulschiff umgebaut. In den Jahren 1928 und 1929 machte die Viermastbark unter dem Kommando von Kapitän Jürgen Jürs zwei Reisen nach Talcahuano.

Ihre letzte Reise unter der Flagge von F. Laeisz führte die Peking 1931/32 unter Kapitän Hans Rohwer noch einmal nach Valparaíso und dann von Taltal (Chile) nach Santander (Spanien).